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Stiertreiben in Spanien

Foto: Globovisión / flickr.com

Denkt man an die spanische Kultur, dann denkt man meist an Flamenco und und Stierkampf. Das Stiertreiben hat in Spanien Tradition. Und insbesondere Pamplona ist weltweit dafür bekannt.

Jedes Jahr feiert die Stadt Pamplona Sanfermines. Und das schon seit 1591. Im Rahmen dessen findet auch das Encierro statt, also das Eintreiben der sechs Kampfstiere in die Stierkampfarena. Bei der zurückzulegenden Strecke handelt es sich um 825 mit Holzbarrieren abgeriegelt  Meter, auf denen die vielen Teilnehmer versuchen, eine kurze Wegstrecke möglichst neben einem Stier herzulaufen. Wegen der hohen Geschwindigkeit von ca. 25 km/h ist dies für die meisten nur für wenige Meter möglich. Die Strecke in Richtung Plaza de Toros, der Stierkampfarena von Pamplona, führt hauptsächlich durch die Altstadt Casco Viejo.

Die Stiere, die zwischen 550 und 700 kg wiegen können, werden in der Regel von einigen Ochsen begleitet, die beruhigend auf die Stiere wirken sollen und während des Stiertreibens eine Leitfunktion übernehmen sollen.

Jährliches Touristen Spektakel

Für viele Touristen ist dieses Spektakel ein Muss, wenn Sie Pamplona besuchen. Auch unter den Teilnehmen – des täglich vom 7. bis zum 14. Juli um 08:00 Uhr  stattfindenden – Stiertreibens findet man immer wieder ausländische Touristen. Vielleicht auch ein Grund, warum es immer wieder zu tödlichen Unfällen beim Stiertreiben kommt. Läuft das Eintreiben dagegen komplikationsfrei, so dauert das ganze “Vergnügen” nur ca. 3 Minuten. Traditionell trägt jeder Läufer ein weißes Hemd und eine weiße, enganliegende Hose sowie ein rotes Halstuch und eine rote Schärpe.

10 Stunden nach dem Eintreiben stellen sich die Kampfstiere den Matadoren in der Stierkampfarena nach altem Ritual in einem Todeskampf. In der Regel endet der Kampf für den Stier tödlich, weshalb das gesamte Prozedere von vielen Tierschutzorganisationen nicht ohne Grund stark kritisiert wird.

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Ein Kommentar.

  • zicko

    Für mich reine Tierquälerei und kein Ort um meinen Urlaub dort zu verbringen. Dennoch danke für die Mühe mit dem Tipp.

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