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Sep

Spanische Weine – Der Tempranillo

petplei / pixelio.de

Spanischer Wein ist weltweit bekannt. In Spanien findet man die größten Wein-Anbauflächen der Welt und ungefähr 150.000 Winzer bewirtschaften ca. 1.200.000 ha Rebfläche. Dabei trinken die Spanier immer weniger Wein, weshalb die Weine immer mehr exportiert werden müssen. Zum Glück für uns Deutsche.

Die wichtigste spanische Rotweinrebsorte ist der Tempranillo. Auf ca. 112.950 ha angebaut ist der Tempranillo die Hauptsorte des berühmten Rioja Weins. Dieser spanische Wein wird mit den Rebsorten Garnacha und Mazuelo verschnitten und ist in der Regel tiefrot, würzig und lange lagerfähig. Seine Herkunft ist nicht 100%ig geklärt, aber man geht davon aus, dass der spanische Tempranillo vom französischen Spätburgunder abstammt.

Die Beerenschale des Tempranillos ist verhältnismäßig dick und kompakt. Der Tempranillo schmeckt kräftige duftet meist sehr fruchtig. Die Tempranillo-Weine haben keinen so großen Alkoholgehalt nur ca. 11–13 %, haben aber ein großes Reifepotential im Holz. Durch die markante elegante Weiche und süße Tannine schmeckt der Tempranillo auch schon als Jungwein, obwohl die meisten Winzer ihn in der Regel im Barriquefaß ausbauen. Die Geschmacksnuancen des Tempranillo sind von Kirschen, Trockenfrüchten, Pflaumen, Beerenfrüchten sowie von weiterhin Nuancen wie Tabakblätter, Gewürze, Lakritze und Bitterschokolade geprägt.

Nicht umsonst gehört der Tempranillo zu den besten spansichen Weinen. Es fällt leicht ihn mit seinem ausgewogenem Alkohol-Säure-Verhältnis zu lieben. Wer diesen spanischen Wein nicht kostet, der verpasst in seinem Leben etwas wichtiges.

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